(Scheuchenstein 1807 - 1862 Wien)

 

Bereits der Vater Friedrich Gauermanns war Maler, Zeichner und Kupferstecher gewesen. Er erkannte früh das Talent seiner zwei Söhne und förderte Friedrich Gauermann und dessen Bruder Carl entsprechend. Friedrich Gauermann setzte diese frühe künstlerische Ausbildung von 1824 bis 1827 mit einem Studium an der Wiener Akademie bei J. Mössmer fort und bildete sich darüber hinaus bei Wanderungen Steiermark, Salzburg und Tirol autodidaktisch weiter. Auch später spielten diverse Wanderungen und Studienreisen für ihn eine große Rolle, Gauermann reiste in die österreichischen Alpenländer, meist mit seinem Schwager,1824 und 1831 ins Salzkammergut, 1827 nach Dresden, 1828, 1934 und 1940 nach München sowie 1838 und 1843 nach Venedig. Am 26. März 1836 wurde er an der k.k. Akademie der bildenden Künste als Landschaftsmahler zum Kunstmitglied gewählt.

Friedrich Gauermann war ein sehr populärer Landschaftsmaler des Biedermeier. Er löste sich von der vielfigurigen Vedutenmalerei und orientierte sich statt dessen an der niederländischen Malerei, großen Einfluss auf seine Naturschilderungen übten die Landschaften von Potter, Wouwermann, Ruisdael, Ross und Dujardin aus. Ab 1830 dominieren die typischen mit Tieren bevölkerten Berg- und Waldlandschaften. Gauermann studierte seine Motive in freier Natur und seine Tierdarstellungen sind innerhalb der österreichischen Malerei herausragend. Seine große kunsthistorische Bedeutung begründet sich in seiner zeichnerischen Meisterschaft und sensiblen Farbgebung sowie in den atmosphärischen Licht- und Stimmungseffekten.

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